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27. 04. 2010: In der Krise gut behauptet

Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2009 hat unsere Unternehmensgruppe gut gemeistert. Die angespannte Ertragslage in der Industrie, geringere Investitionen und gestiegene Rohstoffkosten trafen die gesamte Wellpappeindustrie. Laut Verband der Wellpappe-Industrie (vdw) sank der Branchenumsatz 2009 um 13,6 Prozent. Die THIMM Gruppe erwirtschaftete in diesem Zeitraum 280,5 Millionen Euro (Vorjahr: 311,6 Millionen Euro), ein Rückgang von zehn Prozent. Das Rohergebnis betrug 134,9 Millionen Euro (Vorjahr: 141,6 Millionen Euro). Das EBITDA belief sich auf 33,9 Millionen Euro (Vorjahr: 40,1 Millionen Euro). Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote liegt bei 56,8 Prozent. Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Trotz der weltweiten Krise haben wir gut gearbeitet und im Branchenvergleich deutlich positiver abgeschnitten. Darüber hinaus haben wir unser Investitionsvolumen gesteigert und sind damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung der Unternehmensgruppe vorangegangen.“

 

Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir 16,2 Millionen Euro (Vorjahr: 14,6 Millionen Euro) vorwiegend in die Modernisierung und den Ausbau des Maschinenparks investiert. Größtes Investitionsprojekt war die komplette Erneuerung der Wellpappeanlage im Verpackungswerk in Alzey, die Anfang dieses Jahres erfolgreich anlief. Weitere Mittel flossen in die betrieblichen IT-Systeme und neue Büroflächen in Northeim.

 

Die Mitarbeiterzahl blieb 2009 konstant. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen an insgesamt zehn Standorten in Deutschland, Tschechien und Rumänien 1.534 Mitarbeiter (2008: 1.535). Bundesweit haben wir im vergangenen Jahr 91 junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ausgebildet (2008: 88). Unsere Ausbildungsquote stieg auf 9,3 Prozent (2008: neun Prozent).

 

„Der Umsatzanstieg von knapp 13 Prozent im ersten Quartal stimmt uns zuversichtlich im Hinblick auf das Gesamtjahr 2010“, sagt Geschäftsführer Jens Fokuhl. „Wir erwarten im Jahresverlauf ein dauerhaftes Umsatzwachstum und ein zwar reduziertes aber nach wie vor positives Ergebnis. Darüber hinaus planen wir auch in diesem Jahr die Fortführung unseres Investitionsprogramms mit einem Umfang von rund 25 Millionen Euro“.