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Wissenswertes

12. 09. 2007: Wie funktioniert der Tiefdruck?

Nach der Vorstellung des ältesten Druckverfahrens der Welt, dem Hochdruck, geht es nun um den Tiefdruck.
Während beim Hochdruck die farbtragenden Teile erhaben liegen, so ist beim Tiefdruck die farbführende Ebene vertieft im Druckträger angeordnet. Die Vertiefungen können mechanisch, chemisch oder per Laser in die Druckplatte eingebracht werden.
Die vollflächig aufgetragene Farbe wird von der Oberfläche mit Hilfe eines scharfen Rakelmessers entfernt und verbleibt nur in der Tiefe der Platte. Durch starken Anpreßdruck wird die Druckfarbe aus den Vertiefungen auf den Bedruckstoff, zum Beispiel Papier, übertragen.
Entstanden aus der klassischen Technik des Kupferstichs und der Radierung wird der Tiefdruck heute vor allem im Zeitungsdruck mit großen Auflagenhöhen eingesetzt.