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Im Fokus: hochwertige Bedruckung

04. 10. 2011: Grünes Licht: Polnische Kartellbehörde genehmigt Übernahme Wellpappewerk TOP

Die polnische Kartellbehörde hat der Übernahme des TOP-Wellpappewerkes in Tychy durch Thimm Verpackung (Deutschland) und Saica (Spanien) zugestimmt. Die Transaktion ist damit erfolgreich abgeschlossen. Jens Fokuhl, Geschäftsführer der Thimm Gruppe bestätigt: „Wir haben die Fabrik am dritten Oktober offiziell in Betrieb genommen. Diese Akquisition ist für uns und unseren Partner Saica ein erster Schritt, um internationale Großkunden künftig auch in Polen bedienen zu können. Gleichzeitig erschließen wir uns mit dieser Investition den attraktiven polnischen Markt mit seinen sehr interessanten, lokalen Kunden.“ Einen schrittweisen Ausbau der Präsenz in Polen in den nächsten Jahren durch weitere Standorte schließt er nicht aus.

 

Fokuhl: „Zunächst planen wir den Kapazitätsausbau des Werkes von aktuell 60 auf rund 150 Millionen Quadratmeter. Der Ersatz der Wellpappeanlage ist dabei ebenso geplant wie die dann notwendige Anpassung der Verarbeitungskapazitäten. Insgesamt wollen wir in den nächsten drei bis fünf Jahren rund 20 Millionen Euro in den Standort investieren.“

 

Der Produktschwerpunkt der Fabrik liegt auf hochwertig bedruckten, leichtgewichtigen Wellpappesorten. Damit stehen die Hersteller der so genannten Fast Moving Consumer Goods klar im Fokus der Marktbearbeitung. Auftreten wird das Unternehmen vor Ort unter dem Namen TOP Packaging. „Wir haben uns entschieden, den in Polen etablierten Markennamen TOP zu erhalten. Gleichzeitig ergänzen wir ihn um den Zusatz Packaging, um auch die internationale Ausrichtung künftig zu unterstreichen.“

 

Die operative Verantwortung für das Wellpappewerk wird bei Thimm liegen. Der Standort fügt sich sowohl geographisch als auch technisch optimal in das Produktionsnetzwerk der Unternehmensgruppe ein. Zudem verfügt Thimm durch den Aufbau eigener Standorte in Tschechien und Rumänien über langjährige Erfahrungen in den zentral- und osteuropäischen Märkten. Saica wird im Aufsichtsrat des gemeinsamen polnischen Unternehmens vertreten sein und ebenfalls seine Technologie- und Materialkompetenz in das Joint-Venture einbringen.