Industriemeister Elektrotechnik bei THIMM

Als gelernter Industriemeister Elektrotechnik und Werkstattleiter am THIMM-Standort im bayrischen Neuburg a. d. Donau sorgt Wolfgang Beßle (50) nicht nur für die Wartung der Maschinen, er baut auch selber welche, wenn es nötig ist. Nebenbei gibt er als Ausbilder sein Wissen an die nächste Generation weiter. Für seine Leistungen und sein Engagement in beiden Bereichen wurde er schon mehrfach ausgezeichnet.

Wolfgang, wie sieht dein beruflicher Werdegang von Anfang bis heute aus?
Nachdem ich 1984 meine mittlere Reife erfolgreich abgeschlossen hatte, begann ich mit der Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker. Am Anfang war ich mir noch gar nicht sicher, ob dies der richtige Beruf für mich ist. Ich wusste nur ‚es muss was Technisches sein‘! Schnell stellte ich fest, dass der Job genau der war, den ich immer machen wollte. Es ist einfach ein sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet, das Mechanik und Elektrik miteinander verbindet. Was mich außerdem schon immer begeistert hat, ist dass wir uns nicht nur um die Instandhaltung und Wartung der Maschinen kümmern, sondern auch viel Freiheit bekommen, diese zu verbessern und Ideen zur Optimierung einzubringen.
Nachdem ich nach der Ausbildung sechs Jahre lang in unterschiedlichen Bereichen der Instandhaltungswerkstatt gearbeitet habe, entschloss ich mich, den „Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik“ in Teilzeit zu absolvieren. Bis zu meinem Abschluss 1996 war es eine anstrengende Zeit, denn ich musste zwei Jahre lang Familie, Arbeit und den Besuch der Fachschule in München jeden Samstag unter einen Hut bekommen. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt! Erst erhielt ich den bayrischen Staatspreis für die beste Prüfungsleistung in ganz Bayern. Und dann durfte ich im Betrieb die vakante Stelle der Werkstattleitung übernehmen.

Und neben deiner Position als Werkstattleiter bist du auch als Ausbilder tätig, richtig?
Genau, als Ausbilder bin ich für die technischen Auszubildenden bei uns in Neuburg verantwortlich. Als Ausbilder tätig zu sein, war neben dem Abschluss zum Industriemeister mein zweites großes Ziel. Ich finde den Umgang mit den jungen Leuten sehr erfrischend, man lernt dauernd Neues, nimmt andere Perspektiven ein und muss in vielen Bereichen inhaltlich am Ball bleiben. Deshalb war es auch ein schöner Moment für mich, als ich 2018 von der IHK München und Oberbayern für meine besonderen Verdienste im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und meine 20-jährige ehrenamtliche Mitwirkung in den beruflichen Prüfungsausschüssen geehrt wurde.

Was findest du an THIMM als Arbeitgeber besonders?
THIMM ist für mich ein sehr verlässlicher Arbeitgeber, der fordert und fördert. Ich kann durch verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen (z. Bsp. Steuerungstechnik) und durch die Teilnahme am Führungskräfteprogramm stetig dazu lernen. Meine tägliche Arbeit wird wertgeschätzt und das gibt mir die Sicherheit und das Vertrauen, um in der Instandhaltung agil zu arbeiten und auch Fehler zulassen zu können.
Und wie schon erwähnt, motiviert es mich sehr, dass sich meine Arbeit nicht ausschließlich auf die Wartung und Reparaturen beschränkt. Vielmehr haben wir den Freiraum, Optimierungen vorzunehmen oder sogar komplette Maschinen selber zu bauen. Letztlich können diese Innovationen uns dann einen Wettbewerbsvorteil verschaffen!

Was sind deine bisherigen Highlights in der Zeit bei THIMM?
Da fallen mir Einige ein. Eines ist aber definitiv die Konstruktion und der Bau des sogenannten Automatikschweißspiegels, der mittlerweile nicht nur in Neuburg, sondern in mehreren Produktionswerken eingesetzt wird. Das war die größte und komplexeste Herausforderung bis jetzt. Am Anfang hat man eine Idee und ist auch überzeugt davon, dass sie funktionieren wird. Aber wirklich wissen tut man es erst, wenn die Maschine dann tatsächlich läuft. Dann ist man glücklich, dass sich der eigene Aufwand und die Kosten für das Unternehmen gelohnt haben!
Schön ist es auch jedes Mal, wenn wieder ein Jahrgang seine Ausbildung erfolgreich beendet. Noch schöner, wenn sie zu den Landesbesten in Bayern gehören, so wie 2015 unsere Packmitteltechnologen.

 

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