Northeimer Auszubildende gründen Start-up in der Orientierungsphase

27.08.2018 Am 1. August starteten 16 technische und kaufmännische Auszubildende und Dualstudierende in die 3-wöchige Orientierungsphase in Northeim. Während dieser Zeit entwickelten die Auszubildenden eine Geschäftsidee für Outdoor-Aktivitäten.
Northeimer Azubis entwickeln Businessplan

„Unser Start-up richtet sich an Outdoor-Fans“ berichtet Sarah Meißner, Dualstudierende Bachelor of Arts (Foto, 1. von links). „Das Einstiegsprodukt ist eine Strandmuschel aus Wellpappe. Diese ist mit einer Liege aus Wellpappe erweiterbar. Aber auch weitere Produkte sind noch möglich, da wir in unserem 16-köpfigen Team viele Ideen gesammelt haben.“
Die Auszubildenden und Dualstudierenden entwickelten einen Businessplan und informierten in einer Abschlusspräsentation, wie das Start-up in einem realen Unternehmensalltag funktionieren könnte. Herausforderung dabei war es, Geschäftsführer, Kollegen und Berufsschullehrer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.
Anschließend starten die neuen Northeimer Auszubildenden in den jeweiligen Fachabteilungen. Dort werden sie zu Packmitteltechnologen, Industriekaufleuten, Bachelor of Arts in Business Administration bzw. Bachelor of Engineering in Elektroniktechnik / Informationstechnik und zum Elektroniker ausgebildet.

Die Bewerbungsphase für 2019 ist bereits gestartet. Und dieses Mal wird das Auswahlverfahren erneut digitaler: „Nach einer Onlinebewerbung folgt in diesem Jahr erstmalig die Einladung zu einer Videobewerbung“, erklärt Doris Roddewig, Referentin Ausbildung bei THIMM. „Wir implementieren mit der Videobewerbung ein Verfahren, das für die Bewerber attraktiv ist und zu unserem Unternehmen passt. Die Videos ersetzen den theoretischen und schriftlichen Einstellungstest an unseren jeweiligen Standorten. Dadurch werden wir auch Bewerbern gerecht, die sich momentan im Ausland befinden, noch keinen Führerschein haben oder aufgrund dörflicher Umgebungen nicht mobil sind. Die Bewerber können Zeitpunkt und Ort selbst wählen. Sie arbeiten zudem mit einem bekannten Medium der `Selfie-Generation´. Und sollten dennoch technische Probleme auftreten, gibt es eine Chatmöglichkeit über die App beziehungsweise sind wir selbst telefonisch erreichbar. Aber natürlich ersetzt die Videobewerbung nicht ein persönliches Kennenlernen. Ergänzt wird der Prozess weiterhin um ein Vorstellungsgespräch oder einen Praxistag, um im Optimalfall einen Ausbildungsvertrag in den Händen zu halten.“

Aktuelle Stellenangebote für Ausbildung und Studium finden Sie unter www.entdecke-deine-zukunft.de.

  • Doris Roddewig, Referentin Ausbildung
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