Thimm Display kreiert Lösung für Hardenberg-Wilthen AG

04.10.2018 Der display-Verlag im Interview mit der Hardenberg-Wilthen AG und THIMM: Die Hardenberg-Wilthen AG ist ein traditionsreicher Hersteller von Premium-Spirituosen. Stetige Produktinnovationen ergänzen das Produktspektrum und verbinden Tradition mit Modernität. Eine dieser Innovationen ist der von Hallers Gin, dessen Einführung von Thimm Display unterstüzt wurde.

Wird der Spirituosenhersteller Hardenberg-Wilthen genannt, kommt den meisten auf Anhieb die Markenfamilie Wilthener mit ihren Weinbränden und Likören in den Sinn. Das ist einleuchtend, zählt Wilthener doch als meistverkaufte Spirituosenmarke in Deutschland. Mit dem von Hallers Gin wurde das Produktportfolio von Hardenberg-Wilthen um eine neue Eigenmarke erweitert. Dabei war anfangs alles ein wenig anders angedacht, wie Carl Graf von Hardenberg jr., Director of Business Development Hardenberg-Wilthen, Carolin Müller, Marketing Managerin Hardenberg-Wilthen, und Werner Schatton, Account Manager Thimm Display, im Gespräch mit dem Magazin display erläutern.

DISPLAY: Herr Graf von Hardenberg, was hat es mit dem von Hallers Gin auf sich, was zeichnet ihn aus?
CARL GRAF VON HARDENBERG JR.: Seit 2016 wird der von Hallers Gin destilliert. Die im Gin verarbeiteten Botanicals werden allesamt aus den botanischen Gärten der Georg-August-Universität  Göttingen gewonnen. Diese botanischen Gärten sind von Albrecht von Haller begründet worden. Deswegen heißt der Gin auch von Hallers. Die verwendeten Botanicals sind Baumfuchsie (lateinisch Halleria lucida, benannt nach Albrecht von Haller), deutscher Ingwer und Zitrone. Sie verleihen dem Gin seine unvergleichlichen Aromen. Sie sehen, Name und Zutaten haben einen starken regionalen Bezug zu Göttingen beziehungsweise der Region, in der auch die Hardenberg-Wilthen AG ihren Stammsitz hat.  Diese Regionalität hat von Anfang an eine sehr wichtige Rolle gespielt, was sich auch daran festmachen lässt, dass der von Hallers Gin ursprünglich nur für den Ausschank in den Hotels und Gaststätten der Gruppe Freigeist & Friends vorgesehen war, die ebenfalls in der Region angesiedelt sind.
DISPLAY: Mittlerweile ist der von Hallers Gin auch im Handel erhältlich. Wie ist es dazu gekommen?
CARL GRAF VON HARDENBERG JR.: Nun, es gab zunehmend Nachfragen, ob man den von Hallers Gin auch außerhalb der Gastronomie der Freigeist & Friends Hotels erhalten könne. Die Marke von Hallers Gin ist sozusagen in der Gastronomie gewachsen. Daraufhin haben wir 2018 den Roll-out des Premium Gins im Handel geplant. Nicht deutschlandweit, sondern in der Region. Die Marke kommt aus der Region und soll weiter in der Region Wurzeln schlagen.
DISPLAY: Für die Markteinführung in den regionalen Handel braucht man sicherlich Promotion-Material. Was sind die zentralen Kommunikations-Tools für die Markteinführung?
CAROLIN MÜLLER: Die maßgeblichen Säulen bei der Markteinführung waren Online- und Social-Media-Kommunikation, Print in Lifestyle-Magazinen sowie Zweitplatzierungen kombiniert mit Infomaterialien. Mehr hatten wir bislang nicht im Einsatz. Und wenn ich noch eines anführen darf, mit der Thimm Gruppe haben wir für die Zweitplatzierung einen Partner, dessen Hauptsitz ebenfalls in unserer Region liegt.
DISPLAY: Auch hier kommt wieder ein regionaler Bezug zum Tragen. Aber welche Anforderungen musste die Zweitplatzierung erfüllen?
CAROLIN MÜLLER: Zuerst einmal auffallen sowie in Form, Verarbeitung und Layout die Besonderheiten der Premiummarke von Hallers Gin aufgreifen. Gemeinsam mit unserer Agentur Drinksology – die im Übrigen auch für das Verpackungsdesign zuständig war – haben wir bereits vor dem ersten Briefing die Idee eines  Gewächshauses entwickelt. Die konkrete Konstruktion hat jedoch Thimm Display entwickelt und das von uns Erwartete übertroffen.
WERNER SCHATTON: Das Projekt war in der Tat eine Herausforderung, aber eine, die man sich als Produzent wünscht. Denn eine hochwertige und zugleich filigrane Konstruktion zu entwickeln, die die Anmutung einer Kuppel eines Gewächshauses aufweist, die für den Außendienst zudem einfach aufbaubar ist, wenige Teile umfasst, eine hohe Tragfähigkeit aufweist sowie robust ist und vom Packmaß her in einen typischen Kombi passt, ist alles andere als Standard.
DISPLAY: Gab es weitere Besonderheiten bei dem Display-Projekt?
WERNER SCHATTON: Ja, neben der konstruktiven Seite haben wir im Laufe der Projektentwicklung an sehr vielen Details gearbeitet. Ein Beispiel: Die Bühne, die die 18 Flaschen trägt, ist an den Seiten- und Hinterteilen ebenfalls mit Visuals bedruckt. Das sind Detailarbeiten: daran arbeiten zu können, macht Spaß und kommt leider viel zu selten vor.
DISPLAY: Das hört sich nach viel Abstimm ungsbedarf an. Wie lange hat die Entwicklung gedauert?
CAROLIN MÜLLER: Anfang November 2017 gab es das erste Briefing. Im Januar 2018 wurde das Display zum Jahreskickoff unseren Mitarbeitern im Außendienst präsentiert und war schließlich Ende Januar für den Handel abrufbar. Man kann also sagen, dass innerhalb von acht Wochen eine produktionsreife Lösung entwickelt wurde.
CARL GRAF VON HARDENBERG JR.: Dabei hat uns Thimm Display mit Schnelligkeit, Geradlinigkeit und  Qualität überzeugt. Und ich kann sagen: die Kommunikation zwischen Einkauf, Marketing, Agentur und Thimm war top.
DISPLAY: Wie ist das Feedback aus dem Handel zu der Zweitplatzierung?
CAROLIN MÜLLER: Wir erhalten positive Rückmeldungen, die auch von unseren Verkaufszahlen bestätigt werden. Das Display nimmt wenig Platz weg, eignet sich für Platzierungen bei der Warengruppe Spirituosen, Tonic Water oder auch in der Obstabteilung. Durch den guten Rundum-Look des Displays ist es variabel an Gondelkopf oder Gang platzierbar und gibt immer eine gute Figur ab. Die Story der Marke, wie sie auch durch das Display vermittelt wird, kommt bei Handel und letztendlich auch beim Shopper an und überzeugt.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch.

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