Update für's Start-up: Gemeinsame Erfolgsstory von air up und THIMM

09.12.2020 Wenn Duft den Geschmack bringt und Wassertrinken zu einem neuen Erlebnis wird, dann wirkt ganz sicher das Münchener Start-up „air up“ mit. Das innovative Unternehmen verleiht Wasser einen besonderen Geschmack ohne dem Wasser selbst, Zusatzstoffe hinzuzufügen. Wie das funktioniert und wie THIMM zur Produktvermarktung beiträgt, erfahren Sie im Interview von air up und THIMM mit dem display Verlag.
Unterstützung von Produktinnovationen durch individuelle Displaykonzepte

Kräftige Farben und ein auffälliges Design sorgen insbesondere für die Neuausrichtung und das Rebranding der Marke air up eine wichtige Rolle. Das Display soll nicht nur analog im Handel zum Kauf animieren, sondern auch die digitale Interaktion in den sozialen Medien ankurbeln. Lena Jüngst, Gründerin von air up und Dennis Melchers, Sales Manager bei THIMM erzählen die gemeinsame Erfolgsstory.

 

 

DISPLAY: Frau Jüngst, erklären Sie doch bitte unseren Lesern noch einmal genau, wie das Trinksystem von air up funktioniert?

LENA JÜNGST: Unser Trinksystem gaukelt dem Gehirn aromatisiertes Wasser vor, indem es Duft in Geschmack verwandelt. Denn beim Trinken des Wassers aus der air up Flasche atmet der Nutzer das natürliche Aroma ein, das sich in dem auf der Flasche aufgesetzten Ring, dem Aroma-Pod befindet. Der Duft wird so über die Nase in den Rachenraum transportiert, wo er als Geschmack wahrgenommen wird. Mit der Zunge kann der Mensch nämlich nur süß, sauer, salzig, bitter und umami schmecken. Alle anderen Geschmacksrichtungen sind eigentlich Geruchswahrnehmungen. Damit Düfte als Geschmack wahrgenommen werden, müssen sie jedoch über die Nase in den Rachenraum gelangen. Wir führen also den Geschmackssinn im Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes an der Nase herum.

DISPLAY: Welche Vorteile bietet das „Duft-Trinken“?

LENA JÜNGST: Die USPs von air up sind: kein Zucker, keine Kalorien, keine Zusatzstoffe, nur Wasser – und daher auch natürlich und gesund. Außerdem ist unser Produkt nachhaltig, denn die Trinkflasche kann immer wieder nachbefüllt werden. Die Pods sind recyclebar.

DISPLAY: 2019 wurde air up erfolgreich eingeführt – auch dank der Unterstützung von Displays im Handel. Im August wurde abermals eine POS Marketing Kampagne gestartet. Welche Ziele werden mit dieser aktuellen Aktion verfolgt?

LENA JÜNGST: Anlass war das Rebranding von air up. Nachdem wir anfangs eine sehr breite Zielgruppe angesprochen haben, wurde die Kommunikation nun auf jüngere Konsumenten zugespitzt. Und damit auch auf die sozialen Medien, zum Beispiel Instagram, ausgerichtet. Für unser Verpackungsdesign und damit auch für unseren aktuellen Auftritt im Handel haben wir daher kräftige Trendfarben mit hohen Kontrasten gewählt, die insbesondere junge Leute ansprechen und die Displays optisch herausstechen lassen. Außerdem ist unser Produkt, auch wenn der Bekanntheitsgrad gestiegen ist, immer noch erklärungsbedürftig. Es muss daher auf den ersten Blick klarwerden, wie es angewendet wird. Ziel der Aktion ist letztlich die Gewinnung von Neukunden.

DISPLAY: In welchen Handelsunternehmen wurden die Displays bisher platziert?

LENA JÜNGST: Anders als in 2019, als wir in vielen verschiedenen Super- und Drogeriemärkten, wie zum Beispiel ALDI, präsent waren, fokussieren wir uns in 2020 auf die für uns relevanten Märkte.

DISPLAY: Erreichen Sie denn die Instagram- Generation noch mit Displays bei Aldi?

LENA JÜNGST: Erstaunlicherweise ja. Bereits unsere letzte Aktion bei Aldi hatte eine enorme Reichweite, auch in jüngeren Zielgruppen. In unserem Online-Shop konnten wir ebenfalls einen extremen Spill-Over-Effekt der POS Kampagne feststellen. Durch die Präsenz im Handel werden die Produkte in der Breite der Gesellschaft wahrgenommen.

DISPLAY: Herr Melchers, wie hat Thimm die neuen Anforderungen an das Display umgesetzt?

DENNIS MELCHERS: Auf Basis der Aktion aus dem letzten Jahr haben wir ein Viertelpaletten-Display aus einseitig kaschierter Wellpappe gefertigt. Die aktuelle Version bietet den Vorteil, dass sie das Copacking erheblich vereinfacht. Zudem ist das Topschild mit dem Display fest verbunden und befindet sich somit garantiert immer an seinem Platz. Der Versand erfolgt im komplett aufgebauten und bestückten Zustand. Somit braucht der Handel nur noch die Haube abnehmen und das Topschild hochklappen. Schon ist das Display fertig für den Abverkauf.

DISPLAY: Welche Besonderheiten hat die aktuelle Präsentationslösung noch zu bieten?

DENNIS MELCHERS: Die neuen Displays sind sehr variabel und schon heute auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Um auf die Wünsche des Handels flexibel reagieren zu können, wurden insgesamt fünf Zusatzkomponenten entwickelt. Diese ermöglichen verschiedene Bestückungsvarianten. Das Display ist nun unter anderem in der Tiefe variabel, die Anzahl der Etagen kann verändert und die obere Etage wahlweise für Produkte oder als Kommunikationsfläche genutzt werden. Die Zwischenstege, im Bereich der Starter-Sets, bieten optional eine weitere Kommunikationsfläche.

DISPLAY: Die Displays wurden farblich genau an das neue Design der Marke angepasst. Welche Drucktechnik kam dabei zum Einsatz?

DENNIS MELCHERS: Die Displays wurden im Offset vierfarbig bedruckt und matt lackiert! Das war der ausdrückliche Wunsch von air up.

LENA JÜNGST: Ein Beispiel dafür, wie gut die Zusammenarbeit funktionierte. Bei Thimm hat man sehr flexibel und schnell auf unsere Wünsche reagiert – und war dabei stets zuverlässig, kompetent und hilfsbereit. Wir haben sogar Tipps bekommen, wie wir bei der Produktion Kosten einsparen können. Als Start-up hatten wir anfangs nicht viel Ahnung von Displays, dafür aber umso mehr Zeitdruck. Daher hat es uns sehr geholfen, einen Partner wie Thimm an unserer Seite zu haben.

DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch!

 

 

Den kompletten Artikel finden Sie rechts unter "Downloads" als PDF oder besuchen Sie www.display.de.

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