Thimm setzt auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen

26.02.2021 Das Familienunternehmen Thimm bezieht den Strom zukünftig aus erneuerbaren Energiequellen. Die Umstellung aller Thimm-Standorte auf klimaneutralen Ökostrom ist in 2021 geplant. Durch die Maßnahme reduziert das Unternehmen zukünftig die CO2-Emission um mehr als 30 Prozent. Der CO2-neutrale Strom wird überwiegend aus Wasserkraftwerken bezogen.

Geplant ist, alle Produktions- und Bürostandorte auf Ökostrom umzustellen. So soll dem nachhaltigen Ressourceneinsatz in der Unternehmensgruppe weiter Rechnung getragen werden. Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung Thimm Gruppe, informiert dazu: „Unsere papierbasierten Verpackungslösungen bestehen seit jeher aus nachwachsenden Rohstoffen und lassen sich komplett recyceln. Es freut uns, dass wir mit der geplanten Umstellung nun klimaneutralen Strom zur Herstellung unserer Verpackungen einkaufen werden. So werden unsere Verpackungen in der Klimabilanz noch nachhaltiger sein und wir betätigen einen weiteren Hebel, um unseren CO2-Fußabdruck zu verkleinern.“

Die Thimm Gruppe hat die effiziente Energienutzung bereits vor Jahren dauerhaft im Betrieb verankert: In 2013 wurden die ersten Produktionswerke nach dem Standard DIN EN ISO 50001 zertifiziert und so mit der Aufgabe verbunden, eine Verbesserung der energiebezogenen Leistungen kontinuierlich umzusetzen. „Die Umstellung von Graustrom zu Grünstrom ist eine logische Folgerung unserer bisherigen Maßnahmen“, erklärt Schliep weiter. „In unserem neuen Energiekonzept, das aktuell in die Unternehmensstrategie integriert wird, werden messbare Energieziele definiert sein. So behalten wir unseren ökologischen Ressourceneinsatz nachhaltig im Blick.“

Der Stromverbrauch in der Thimm Gruppe betrug zuletzt 54.350.000 Kilowattstunden. Der Verbrauch in den letzten vier Jahren ist um 4,2 Prozent gestiegen, was deutlich unterproportional zum wachsenden Produktionsvolumen ist. Schliep dazu: „Unsere Investitionen in moderne Technologien und innovative Produktionsanlagen zahlen sich hier aus. Diese führen mittelfristig schon zu Energieeinsparungen. Durch die Umstellung auf Ökostrom vermeiden wir zukünftig schätzungsweise 19.131 Tonnen CO2 im Jahr.“

Je nach regionaler Verfügbarkeit wird der Ökostrom für die deutschen Standorte aus Wasserkraftwerken bezogen. Die Thimm-Werke in Frankreich und Osteuropa planen die Umstellung über die örtlichen Stromversorger, welche dann die notwendigen Kennzeichnungen der Ökostrom-Zertifikate vornehmen werden.

Schliep abschließend: „Wirtschaftliche Erfolge und unternehmerische Verantwortung sind bei Thimm fest miteinander verbunden. Dazu sehen wir neben den ökologischen auch die ökonomischen und sozialen Herausforderungen vorher, um ihnen erfolgreich zu begegnen. So liefern wir auch jenen Kunden die besten Lösungen, die in Bezug auf Nachhaltigkeit erhöhte Anforderungen haben. Als verantwortungsvolles Familienunternehmen agieren wir dabei stets nachhaltig und denken zukunftsorientiert. Wir sind auf einem guten Weg, unsere strategische Vision zu erreichen.“

Über Thimm

Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Mit innovativen und nachhaltigen Lösungen hilft Thimm seinen  Kunden, sich am Markt zu differenzieren und zu individualisieren. Dazu sieht das Familienunternehmen in seiner Nachhaltigkeitsvision 2030 ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen vorher und löst sie. Der Anspruch der Thimm Gruppe ist es, Kunden immer die beste Lösung zu bieten. Diese starke Kundenorientierung treibt die Innovationskraft und den Pioniergeist des Unternehmens an. Dafür wird konsequent in den Ausbau der Marktpräsenz sowie in zukunftsweisende Technologien investiert. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 3.400 Mitarbeiter an 21 Standorten in Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien und Tschechien und erwirtschaftete 2019 einen Jahresumsatz von rund 623 Millionen Euro.

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