Steigerung der Materialeffizienz für Displays

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Steigerung der Materialeffizienz für Displays bei der Dr. C. SOLDAN® GmbH

Seit mehr als 115 Jahren stellt das Familienunternehmen Dr. C. SOLDAN® Premiumbonbons für Gesundheit und Wohlbefinden her. Die Produktpalette ist seit der Gründung im Jahr 1899 stetig gewachsen. Heute umfasst das Gesamtssortiment verschiedene Produktpaletten. Die bekannteste Bonbonmarke Em-eukal gibt es dabei in 14 verschiedenen Sorten, Kinder Em-eukal in drei Sorten Hartkaramellen und Traubenzucker, sowie sechs Sorten der Lakritzmarke Rheila und aecht Bayrischer Blockmalz. Displays gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, sie haben eine unterschiedliche Anzahl von Bauteilen und benötigen unterschiedliche Füllpolster. Damit liegt die Problematik auf der Hand: Die hohe Vielfalt der Einzelteile verursachte einen hohen Handlingaufwand und nahm viel Lagerraum in Anspruch. Darüber hinaus hat die vorhergehende Verpackungsanalyse gezeigt: Die Hälfte der Displays wurden in geringer Auflage eingekauft, was zu einem hohen Einkaufspreis führte. Durch die Typenvielfalt kam es außerdem vor, dass nicht mehr gebrauchte Displayteile vernichtet werden mussten. Auch die Vielzahl von Füllpolstern für die unterschiedlichen Ausführungen der Aufsteller führte zu einem hohen Materialverbrauch.

Vorteile durch neues Displaykonzept

Die Beratung führte zu dem Ergebnis, dass durch die Einführung eines modularen Displaykonzeptes drei Ziele erreicht werden können:

  • Verringerung der Bauteile
  • Erhöhung der Bestellmenge
  • Verringerung der Vernichtungskosten

Um das Branding der Displays dem modularen System anzupassen, wurde auf unterschiedliche Gestaltung der verschiedenen Sorten innerhalb einer Marke verzichtet und das Druckbild vereinheitlicht. Die Verpackungsanalyse ergab außerdem, dass bei einigen aktiven Displays häufig ähnliche Inhalte mit verschiedenen Füllmengen verwendet wurden. Auch hier konnte eine Reduzierung realisiert werden.
"Wir haben die Sockel und die Warenträger der Displays so umgestaltet, dass man sie sowohl für verschiedene Marken von Dr. C. SOLDAN® als auch für verschiedene Aktionen verwenden kann", so der Projektleiter Dirk Masuhr, THIMM Consulting.
Dazu konnten im Packbereich und Handling ebenfalls Effizienzgewinne erreicht werden: Durch die verringerte Vielfalt wurden die Aufbauzeiten für die Displays reduziert und damit die Produktivität zusätzlich verbessert. Auch die Bereitstellung der Ware in den Verpackungseinheiten für Verkaufsregale führt zur Abfallproduktion, da die Verkaufstrays in den Displays nicht nötig sind. Hier könnte in Zukunft die Verwendung der Regalkartons in den Displaykartons zu zusätzlichen Materialeinsparung führen. "Materialeffizienz spielt in der gesamten Wertschöpfungskette eine Rolle. Neben den Bestandteilen der Displays haben wir daher auch Logistik, Einkauf, Produktion und Lagerung unter die Lupe genommen und uns eng mit den Lieferanten abgestimmt", so Masuhr.
Insgesamt konnte durch die Einführung eines modularen Baukastensystems der Materialeinsatz um rund 20% reduziert werden. Der Projektleiter im Hause Dr. C. SOLDAN®, Klaus Eisenhuth, ist sowohl mit dem Ergebnis als auch dem bereichsübergreifenden Projektablauf insgesamt sehr zufrieden: "Alle beteiligten Bereiche haben zu dem überzeugenden Projektergebnis beigetragen."

Optimierungen der Materialeffizienz wirken sich positiv auf Prozesse und Kosten aus

Eine Beratung zum Thema Materialeffizienz spart nicht nur Ressourcen sondern macht sich auch direkt positiv in der Bilanz des Unternehmens bemerkbar. Häufig werden bei der Verpackungsanalyse darüber hinaus entlang der gesamten Wertschöpfungskette Effizienzgewinne realisiert. So sparen Unternehmer nicht nur Material sondern das Unternehmen wird insgesamt effizienter und erwirtschaftet eine höhere Rendite.

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