Verpackungsentwicklung

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Verpackungen verstehen sich in erster Linie als Umhüllung Ihres Produkts. Sie sichern eine reibungslose Logistik, sorgen für einen adäquaten Produktschutz, sind Informationsträger sowie Markenbotschafter und beeinflussen Präferenzen wie das Kaufverhalten bei Verbrauchern. Die Funktionen von Verpackungen sind extrem unterschiedlich. Hinzu kommt eine unendliche Vielfalt an Kundenanforderungen. Ein Verpackungskonzept ist daher unerlässlich für die Verpackungsentwicklung.

Verpackungen mit Konzept entwickeln

Die Verpackung betrifft viele Unternehmensbereiche, welche voneinander profitieren können. THIMM Consulting etablierte hierzu einen Konzept-Workshop: Wir binden alle Bereiche und Abteilungen in die Konzeptfindung ein, um die Anforderungen zu bündeln. Die Einkaufsabteilung möchte oftmals einen günstigen Preis verhandeln, das Marketing nutzt die Verpackung als Kommunikationsinstrument, innerhalb der Produktion müssen Verpackungen problemlos über die Maschinen laufen, um einen reibungslosen Produktionsprozess zu gewährleisten und in der Logistik muss eine kostenoptimierte Lagerhaltung sowie ein nachhaltiger Versand und Transport realisierbar sein. Jeder Unternehmensbereich trägt zu einem abteilungsübergreifenden Verpackungskonzept bei. Um zeitaufwendige Meetings und kostenintensive Organisationen zu vermeiden, ist unser Kickoff-Workshop die optimale Hilfestellung.

Unser "Phase NULL"-Workshop bildet einen kurzfristigen Start, um die komplexen Probleme einer Verpackung zu analysieren. Bereits vor dem Workshop wird THIMM Consulting tätig und führt Store Checks und Best Practise Analysen durch. Die Kriterien sind dann von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Ein wichtiger Faktor sind in jedem Unternehmen die Materialkosten an sich. Entsorgungskosten, Wechselkosten für Werkzeuge oder Artwork und Prozesskosten müssen wir hinsichtlich Kosten ebenfalls berücksichtigen. In der Distribution ist ein wichtiges Kriterium die Transportstabilität, sodass die Verpackung einen anforderungsgerechten Schutz bis zum POS (Point of Sale) gewährleistet. Die Lagerkosten inbound, das operationale Handling und die Palettenauslastung outbound gehören ebenfalls dazu. Handel und Endverbraucher, Verpackungsmaterialien, Abpacktechnologien, Nachhaltigkeit usw. sind weitere Beispiele, welche in den Bewertungskriterien erfasst werden. Die Festlegung, Bewertung und Gewichtung der Kriterien erfolgt dann nach etablierten Vorgehensweisen im Rahmen der Wertanalyse mit dem kompletten Team. Sie beinhaltet Ihre bestehenden Verpackungen im Vergleich mit den Neuentwicklungen.

Die Wertanalyse ist der Grundstein für die Verpackungsentwicklung. Nach dem wertanalytischen Raster entwickeln die Verpackungsingenieure von THIMM Consulting die Verpackung bereits über Nacht. Durch diese Teamarbeit werden in der Regel erhebliche Kosten und Zeit gespart. 

  • Kostenersparnis durch gebündelte Veranstaltung
  • Zeitersparnis durch Entwicklungen über Nacht
  • Abgestimmte Ergebnisse in nur einem Workshop

Verpackungsplanung ist Expertensache

Die analysierten Anforderungen und Funktionen werden in der Verpackungsplanung direkt weiterverarbeitet. Die Beschaffenheit des Produkts ist ein wichtiger Informationsgeber für die Verpackungsingenieure, um die resultierenden Anforderungen auf die Verpackung zu transportieren. Bereits in der Verpackungsplanung müssen Verpackungseigenschaften (z.B. tragendes Produkt oder nichttragendes Produkt), Abpackprozesse (automatisiert oder manuell) und Verpackungsvolumen (kontinuierlich oder aktionsbezogen) aufgenommen werden, um in der Entwicklung darauf einzugehen. Die eingesetzten Transportmittel führen zu unterschiedlichen Logistikanforderungen. Ein national per LKW versendeter Karton auf Palette benötigt andere technische Grenzwerte als ein Transportbehälter aus Kunststoff, der über Wochen per Container nach China verschifft wird. Die Verpackungsplanung ist die Vorarbeit für die eigentliche Verpackungskonstruktion. Die Packmittel und Packhilfsmittel werden festgelegt und erste Verpackungstypen bestimmt.

THIMM Consulting plant die Verpackungen materialunabhängig und somit lieferantenneutral. Zum Einsatz kommen papierbasierte Materialien (Wellpappe, Vollpappe, Papier), Kunststoffe und Folien, Schäume, Holz und Metall. Auch unterschiedliche Polstermaterialien (Luftpolster, Wellpappenpolster, Schaumpolster / Schaumformteile, Fixierpolster, etc.) werden je nach Anforderung eingeplant.

  • Materialunabhängige und herstellerunabhängig Entwicklungen
  • Langjähriges Prozess-Know-How in Verpackungsentwicklungen
  • Empfehlungen von Form-, Füll- und Verschließmaschinen (inklusive Maschinenkonzept)

Konstruktion per CAD-Software

In der Verpackungsindustrie werden CAD-Softwarelösungen (computer-aided design) zur Konstruktion von Verpackungen eingesetzt. Die gängigsten Lösungen sind ArtiosCAD (Esko) und Impact CAD (Arden Software). Es können Schachteln aus Vollpappe, Verpackungen aus Wellpappe, Schaumpolster, Zwischenlagen aus Hohlkammerplatten, Beutel aus Klarsichtmaterialien, POS-Displays, usw. in 2D und 3D konstruiert werden.

Unsere Verpackungsentwicklung am Beispiel einer Wellpappe-Verpackung: Alle in der Verpackungsplanung ermittelten Informationen fließen in die Konstruktion ein. Anhand des FEFCO-Katalogs werden der Typ und die Variante der Verpackung bestimmt. Die Anzahl und Anordnung der Produkte innerhalb Verpackung hängt sowohl vom Produkt an sich, als auch von dem späteren Einsatzzweck ab. In SRP-Regalverpackungen (Shelf Ready Packaging) sind Produkte anders platziert, als in einer reinen Transportverpackung, da sie im Handel die Präsentation der Produkte unterstützen. Die Anordnung der Produkte ist beispielsweise wichtig zur Sicherstellung eines optimalen Volumennutzungsgrads innerhalb der Verpackung. Ein schlechter Volumennutzungsgrad führt zur Erhöhung von Paletten und Lagerstellplätzen, erhöhtem Einsatz von Verpackungsmaterial sowie erhöhtem Transportaufkommen und somit zu vermeidbaren Kosten! Um eine wirtschaftliche Platzierung der definierten Verpackungseinheit auf dem Ladungsträger zu gewährleisten, empfiehlt sich die Orientierung an ISO-Modulmaßen.
Die entwickelten Konstruktionszeichnungen für Verpackungen und Displays können in 2D und 3D ausgegeben werden. Die 2D Zeichnungen sind unabdingbar für den nächsten Prozessschritt, dem Prototyping. 3D Zeichnungen dienen der Visualisierung, Prüfung und für Freigabezwecke.

  • Kurzfristiger Einsatz von Verpackungsingenieuren
  • Interimsmanagement für kalkulierbare Entwicklungskosten von Verpackungen
  • Langfristige Rahmenverträge mit Kostenvorteilen (z.B. Mengenstaffelungen)

Prototypen von Ihren Verpackungen

Mit einem Schneidplotter wird aus Materialbögen (z.B. Wellpappe, Vollpappe, HKP) ein Prototyp der entwickelten Verpackung erstellt. Die CAD-Daten senden die Verpackungsentwickler per Softwareschnittstelle an den Plotter. Es werden Schnittlinien und Rilllinien des späteren Werkzeugs simuliert, Schlitze, Ausstanzungen und/oder Perforationslinien eingefügt. Das geplottete Verpackungsmuster wird anschließend durch den Entwickler manuell gefaltet und bei Bedarf verklebt. Der Prototypenbau kann als Einzelfertigung sowie für Kleinstauflagen genutzt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Freigabemuster für Kunden.

  • Verpackungsmuster ab Stückzahl eins
  • Kleinstserien möglich
  • Verpackungsdesign kann als Druckmuster (ab ein Stück) im Digitaldruck umgesetzt werden

Verpackungsstücklisten idealerweise in einer Datenbank

Wir empfehlen, die Stammdaten von Ihren Verpackungen in einer Verpackungsdatenbank abzulegen. So können Sie sicherstellen, dass Spezifikationen, technische Zeichnungen und Packanweisungen jederzeit zur Verfügung stehen. Informieren Sie sich über unsere Konzepte zum Datenmanagement.

Verpackungsprüfungen und Transporttests

Internationale Standards und Prüfnormen stehen in der Verpackungsbranche an der Tagesordnung. Die Prüfmöglichkeiten reichen von den Packmitteln, der Wellpappeverpackung, den Ladungsträgern bis hin zu Ladeeinheiten. Eine Sicherstellung der Beständigkeit Ihrer Verpackungen gegen statische, dynamische und klimatische Belastungen erreichen Sie mit unseren Verpackungsprüfungen.

Standards reduzieren Komplexität und Kosten

Bereits während der Verpackungsentwicklung das komplette Verpackungssortiment im Blick zu halten, ist in Unternehmen mit großen Verpackungsaufkommen grundsätzlich anzustreben. Die Entwicklung klarer Standards für die Verpackungskonstruktionen steht dabei ebenso im Fokus wie die Schaffung der technischen Voraussetzungen für die Erstellung von Verpackungsspezifikationen. Ein ergänzender Baustein ist die Definition von Abläufen für Verpackungstests. Mit diesem Paket können einerseits die Verpackungsperfomance und andererseits die Kostenkennziffern verbessert werden. Hier gilt es anzusetzen.

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